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Datenschutz 2019 – Was ist in diesem Jahr zu beachten?

 
Vor dem Hintergrund, dass im Jahr 2019 mit anlasslosen und anlassbezogenen Prüfungen der Datenschutzaufsichtsbehörden zu rechnen ist, sollte die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zum Jahreswechsel endgültig abgeschlossen sein. In einem ersten Fall hatte der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI) im November 2018  eine Geldbuße in Höhe von 20.000 Euro wegen einer Verletzung der Pflichten bei der Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Art. 32 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verhängt. 
Mit dem zweiten Gesetz zur Anpassung des Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (Zweites Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU – 2. DSAnpUG-EU) der Bundesregierung dürfte es zudem zu weiteren Änderungen deutscher Gesetze kommen.
Darüber hinaus sind weitere Verhandlungen zur ePrivacy-Verordnung zu erwarten, mit deren Inkrafttreten allerdings nicht vor 2020 zu rechnen ist.



Interview mit Herrn Michael Hölker, Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V.

 

Wie sehen Sie die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt für handwerkliche Berufe?

Die Situaton ist angespannt und es ist nicht so einfach für das Handwerk, junge Leute für unsere Branche zu gewinnen. Aber die Bemühungen in den letzten Jahren von Seiten des Deutschen Handwerks, eigentlich von allen beteiligten Bauwirtschaftsorganisationen. Gerade habe ich aus den Ostverbänden und aus Nordrhein-Westfalen von den Baugewerbeverbänden die Zahlen für 2017 gehört, nach denen der Rückwärtstrend gestoppt werden könnte. Langsam spricht es sich vielleicht bei den jungen Leuten herum, was man früher immer kolportiert hat, das „Handwerk hat einen goldenen Boden“!

 

Wird sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen? Wie sehen Sie die Situation im Ausblick für 2025?

Ich glaube das Thema Wohnen wird gewinnen gegen das Thema Mobilität. In den Innenstädten merkt man das schon deutlich. Da haben junge Leute nicht mehr ein eigenes Auto, sondern gehen auf Carsharing Modelle oder andere Mobilitätskonzepte. Ich glaube der Stellenwert von bezahlbarem und gutem Wohnen wird zunehmen und damit auch die Möglichkeiten, dort nachhaltig Entwicklungsperspektiven für junge Leute zu bieten.

 

Was können Handwerksbetriebe konkret tun, um diesem Trend entgegenzuwirken bzuw. Sich für die Zukunft gut aufzustellen?

Ich denke man kann sehr viel tun und es wird viel getan, auf Ausbildungsmessen, bei Tagen der Offenen Tür etc. Wenn ich mir heute ansehe, wie professionell die Ausstellungen im Fachhandel sind, was für logistisch optimierte Ablaufprozesse wir im Fachhandel haben und wie die Baustellen koordiniert werden, dann hat das nicht mehr viel mit dem Bild zu tun, dass viele noch von der „Schmuddel-Baustelle“ im Kopf haben. Der Bau bietet sichere und gute Arbeitsplätze. Wir können einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende in der Modernisierung leisten und das müssen wir den jungen Leuten vermitteln, überall, in Städten, auf dem Land, da wo junge, engagierte Leute eine anspruchsvolle Aufgabenstellung suchen.

 

Welche Unterstützung gibt es, die Handwerksbetriebe in Anspruch nehmen können?

Da fragen Sie am besten beim Deutschen Handwerk, deren Verbänden und Werbeorganisationen. Die betreiben websides etc., da laufen Kampagnen mit einem zweistelligen Werbeetat p.a.. … da finden junge Leute alles, was man über die Berufsbilder braucht.

 

Würden Sie ein kurzes Fazit ziehen?

Ja, ich bin zuversichtlich, dass wir in den kommenden Jahren in der Bauwirtschaft eine gute Entwicklung haben werden und dass der Bau maßgebliche Impulse für die Energiewende und nachhaltiges Wirtschaften beitragen kann. Deshalb sind wir ein sicherer Arbeitgeber. Gebaut werden muss in Deutschland, dass kann man nicht in Asien oder sonstwo machen, deshalb brauchen wir hier in Deutschland die qualifizierten Arbeitskräfte.

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